
Es gibt in Deutschland die Soka-Bau (Sozialkasse-Bau) diese ist, warum auch immer, in die Tarifverträge des Baugewerbes mit eingebunden. Dieser Verein der sich nach aussen wie eine Versicherung darstellt, ist in Wahrheit eine gewinnoptimierende Aktiengesellschaft. Kurioses Ziel scheint momentan zu sein, Firmen ohne vorherige Information am Umlageverfahren zu beteiligen und die Beiträge rückwirkend bis Dezember 2004 einzuklagen. Die Umlage beträgt 20 % auf die Bruttolohnsumme. Bei Betrieben mit ca. 10 Mitarbeitern liegen die eingeklagten Beiträge dann im Bereich von ca. 250.000 €. Die kann kaum ein Betrieb dieser Größe stemmen und die Folge ist die Insolvenz. Also 10 arbeitslose Mitarbeiter und ein zu Harz IV verdonnerter Unternehmer. Produziert von einer AG, die "eigentlich" die Interessen der Arbeitnehmer vertreten möchte? Wer sich mal 10 min. Zeit nimmt und Soka-Bau googelt, wird kopfschüttelnd vorm PC sitzen. Neben uns sind in meiner Gegend weitere Betriebe betroffen. Es ist auszugehen, das meine Mitbewerber, das 35 kleinere und grössere Betriebe, dem gleichen Schicksal entgegen gehen. Momentan bin ich mich mit einigen Betrieben am zusammen schließen. Diverse Bundesverbände sind eingeschaltet, die Spinnenärmchen in Richtung Bundeswirtschaftsministerium werden ausgefahren.
Sinn dieser Homepage ist es, hier Betroffene vorzeitig zu warnen, Mitstreiter, öffentliches Gehör zu bekommen und evtl. interessierte Reporter (Medien stellen immer noch eine Macht dar in diesem Land) zu finden, die sich das Thema annehmen.